Aktionen, Projekte

2019

Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Lochhause-Langwied heißt Besucher willkommen.

Die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Lochhausen-Langwied liegt im Westen von München. Schon bald nach der Eröffnung im Dezember 2016 machte sich die örtliche AWO Gedanken, wie sie die Nachbarschaft mit den Bewohnern zusammenbringen könnte. Die erfolgreiche Idee war eine urdeutsche Institution: ein Stammtisch.

Vier Religionssymbole (im Uhrzeigersinn von oben links): Christentum, Judentum,  Islam und Bahá’í.

Gleich zwei interreligiöse Veranstaltungen hat die Stabsstelle Integration der Stadt Flensburg 2019 im Rahmen der Interkulturellen Woche (IKW) organisiert. Eine "Reise zu Fuß zu den Weltreligionen" und der Interreligiöse Dialog "Was glaubst Du?". Letzeres war eine Premiere, der Dialog soll auch 2020 fortgeführt werden.

Fahrräder vor der DITIB Osman-Gazi-Moschee in Monheim

Zu Besuch in den Gotteshäusern mehrerer Religionen: Diese Veranstaltungsform ist gut geeignet, um das interreligiöse Verständnis und den interreligiösen Dialog zu verstärken. In Monheim am Rhein wurde die Tour mit dem Fahrrad absolviert. Je nach den örtlichen Gegebenheiten kann es auch zu Fuß oder im Bus geschehen 

Vorstellung des "Tagebuchs der Gefühle"

Es gibt nur noch wenige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die aus erster Hand vom Holocaust berichten können. In dem Projekt "Spurensuche" befassen sich Jugendliche in Halle mit dem Holocaust. Sie verfolgen den Weg deportierter Familien, erzählen und verarbeiten die Erfahrungen in einem "Tagebuch der Gefühle" - gedruckt und als Video-Serie.

Die Teilnehmer*innen lernten verschiedene Einrichtungen kennen - auch durch kleine Rollenspiele.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche wurde in Göttingen eine ungewöhnliche Fortbildung organisiert. Bei einer „Rallye“ durch verschiedene Beratungsstellen sollten Menschen, die Berührungspunkte mit zugewanderten Frauen und Mädchen haben, einen Einblick in die Arbeit verschiedener Einrichtungen bekommen.

Angenehme Atmosphäre: Der "Clash of Cultures" fand in einem Café statt.

Beim "Clash of Cultures" an der Hochschule Stralsund stellten sechs Studierende unter dem Motto „5 Speakers – 5 Countries – 5 Cultures“ ihre fünf Heimatländer vor und ließen die Gäste für einen Moment in ihre Kulturen und Sprachen eintauchen. Dabei präsentierten sie auch interessante Fakten und gingen auf Stereotypen ein.

Die Banner werden beschriftet

Eine tolle Aktion auch für die Interkulturelle Woche: Beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund wurden die Namen von Geflüchteten, die auf dem Weg nach Europa verstorben sind, auf ein Banner geschrieben, das an einem Kirchturm aufgehängt wurde. Die Aktion kann für einen kleineren Rahmen adaptiert werden.

"Vielfalt verbindet" - so lautete das Motto der IKW 2018.

Was lange währt, wird endlich fertig! Bei der Stadtmission Zwickau wurde zur IKW 2018 ein Projekt begonnen, das nun fertiggestellt wurde: Ein selbst geknüpfter Orient-Teppich in 27 Farben.