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"Wer Anderen Gutes tut und sein Handeln auf das Gemeinwohl ausrichtet, darf nicht verunglimpft werden", betont Caritas-Präsident Peter Neher zum Start der Caritas-Kampagne 2020 "Sei gut, Mensch!". "Wir wollen und dürfen die Deutungshoheit darüber, was 'gut' ist und was 'gute Menschen' sind, nicht denen überlassen, die den Begriff lächerlich und verächtlich machen", so Neher.

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius wirbt dafür, unbegleitete Kinder und Jugendliche von den griechischen Inseln in Deutschland aufzunehmen. Die Reaktionen auf diese Idee fallen bisher bestenfalls verhalten aus. Landesflüchtlingsräte, PRO ASYL und der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF) kritisieren nun die Bundesregierung für ihre Blockadehaltung.

Das mittlerweile von über 250 Organisationen getragene gesellschaftliche Bündnis "United4Rescue – Gemeinsam Retten!" hat am Mittwoch, 16. Januar, auf der Suche nach einem geeigneten Rettungsschiff das Schiff "Poseidon" in Kiel besichtigt und wird sich am Bieterverfahren beteiligen. Dem Spendenaufruf des Bündnisses waren zuvor über 2500 Menschen und Organisationen gefolgt.

Wie zu erwarten: Kaum war bekannt, dass Kardinal Reinhard Marx erneut eine Spende für die Seenotrettung auf dem Mittelmeer veranlasst hat, brach der nächste Shitstorm los. Neben Kritik und Lob kam immer wieder die Frage: Darf der das? Unterdessen hat die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland ihre Kirchenkreise, Gemeinden, kirchlichen Institutionen und Werke aufgefordert, „United4Rescue“ beizutreten.

Menschen mit Migrationshintergrund sind in Behörden deutlich unterrepräsentiert. Um das zu ändern, bedarf es erheblicher Anstrengungen. Das ist eine Erkenntnis einer Studie zu den Chancen für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung. Eine Chance könnte in den geburtenstarken Jahrgängen der Babyboomer-Generation liegen, die bald in Rente gehen und so für Neueinstellungen sorgen.

Mit Blick auf das in Genf tagende Globale Flüchtlingsforum haben Außenminister Heiko Maas (SPD), der Deutsche Caritasverband und die Diakonie zu einer großzügigen Aufnahme von Geflüchteten aufgerufen. Die Staatengemeinschaft sollte sich klar dazu bekennen, aus extremen Notlagen Geflüchtete im Rahmen des sogenannten Resettlements aufzunehmen, sagte etwa Caritaspräsident Peter Neher.

Die Interkulturelle Woche vor Ort

Good Practice

Die Texte und Bilder der Ausstellung wurden auch alle zusammen in einem Einkaufszentrum gezeigt.

Kaum etwas wird in den vergangenen Jahren so häufig und hitzig diskutiert wie das Thema "Flucht und Asyl". Und immer wieder wird über "die Geflüchteten" gesprochen. Doch wer sind DIE? Das ist der Ansatzpunkt einer Ausstellung, die im Rahmen der Interkulturellen Woche in Speyer umgesetzt wurde und die auch Vorbild für andere "Wochen" sein kann.

In der KLIMAFLUCHT-Ausstellung erzählen zwölf Protagonisten in Audiobeiträgen über ihre Schicksale, Sorgen und wie der Klimawandel sich auf ihr Leben auswirkt.

Ab Juli 2020 sind die Klimaschutzbotschafter*innen der Deutschen KlimaStiftung mit ihren selbstkonzipierten Workshops und der KLIMAFLUCHT-Ausstellung in Deutschland unterwegs. Die Ausstellung ist im September und Oktober 2020 exklusiv für Veranstalter*innen der Interkulturellen Woche reserviert.

Vorstellung des "Tagebuchs der Gefühle".

Es gibt nur noch wenige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die aus erster Hand vom Holocaust berichten können. In dem Projekt "Spurensuche" befassen sich Jugendliche in Halle mit dem Holocaust. Sie verfolgen den Weg deportierter Familien, erzählen und verarbeiten die Erfahrungen in einem "Tagebuch der Gefühle" - gedruckt und als Video-Serie.

Im Gottesdienst entstand eine Wand aus Fürbitten.

In Fulda wurde zur Eröffnung der Interkulturellen Woche ein Ökumenischer Gottesdienst zum diesjährigen Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen.“ gefeiert. Zum Fürbitten-Gebet haben sich die Organisierenden eine tolle Aktion einfallen lassen: Die Fürbitten wurden von den Gottesdienst-Besuchern als Puzzle gestaltet.

Die Teilnehmer*innen lernten verschiedene Einrichtungen kennen - auch durch kleine Rollenspiele.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche wurde in Göttingen eine ungewöhnliche Fortbildung organisiert. Bei einer „Rallye“ durch verschiedene Beratungsstellen sollten Menschen, die Berührungspunkte mit zugewanderten Frauen und Mädchen haben, einen Einblick in die Arbeit verschiedener Einrichtungen bekommen.

Angenehme Atmosphäre: Der "Clash of Cultures" fand in einem Café statt.

Beim "Clash of Cultures" an der Hochschule Stralsund stellten sechs Studierende unter dem Motto „5 Speakers – 5 Countries – 5 Cultures“ ihre fünf Heimatländer vor und ließen die Gäste für einen Moment in ihre Kulturen und Sprachen eintauchen. Dabei präsentierten sie auch interessante Fakten und gingen auf Stereotypen ein.