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Aktuelles

Am 7. Dezember 2021 kündigten SPD, Grüne und FDP in ihrem Koalitionsvertrag zahlreiche Maßnahmen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus an. Doch heute, ein Jahr später, ist ein Großteil der Maßnahmen nicht umgesetzt oder zumindest angegangen worden. Die Amadeu Antonio Stiftung, die Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen (BKMO) und der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) fordern deshalb ...

Der digitale Flucht-Adventskalender der Nordkirche ist eine gute Tradition geworden. Unter dem Motto "Geschichten statt Schokolade" berichten auch dieses Jahr wieder Geflüchtete hinter 24 Türen vom Frieden. Zu Wort kommen Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer, die ihre Heimat auf der Suche nach Frieden, einer Lebensperspektive und Schutz vor Krieg und Verfolgung  verlassen mussten, sowie Helfer:innen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Das DeZIM-Institut veröffentlicht Ergebnisse einer Sonderauswertung zu Frauen in gesamtgesellschaftlich relevanten Entscheider-Positionen. Männer besetzen in Deutschland mehr als drei Viertel aller Spitzenpositionen, deren Inhaber gesamtgesellschaftlich relevante Entscheidungen treffen oder maßgeblich beeinflussen können. Insbesondere Frauen mit Migrationshintergrund sind in diesen Eliten kaum vertreten. Frauen sind weiterhin unterrepräsentiert.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte besonders stark getroffen. Das zeigt eine neue Studie des Forschungsbereichs Flucht, Migration und Integration (MFI) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Robert Bosch Stiftung GmbH. Im Fokus des Forschungsprojekts "Brennglas Corona" steht die Integrationsarbeit, die seit Beginn der Pandemie in den Kommunen geleistet wurde.

Die Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM) haben am 12. November den Preis "Goldene Kartoffel" verliehen. Sie geht an den SWR und die Dokumentation "Russlanddeutsche – unsere fremden Nachbarn? Bilanz einer schwierigen Integration" – stellvertretend für die unterirdische Berichterstattung deutscher Medien über Russlanddeutsche und andere Zugewanderte aus dem postsowjetischen Raum, die auch in anderen Medien stattfand.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat beschlossen, United4Rescue im Jahr 2023 zwei Millionen Euro für die zivile Seenotrettung zur Verfügung zu stellen. Für 2024-2026 ist jeweils dieselbe Summe vorgesehen. Damit erhält die zivile Seenotrettung erstmals dringend benötigte finanzielle Unterstützung von der deutschen Bundesregierung. Trotzdem ist United4Rescue  - wie andere Rettungsorganisationen - weiterhin auf Spenden angewiesen.

Die Interkulturelle Woche 2020 findet statt

Good Practice

Dmitrij Kapitelman kann für Lesungen im Rahmen der Interkulturellen Woche angefragt werden.

"Eine Formalie in Kiew" ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. Dmitrij Kapitelman kann für Lesungen angefragt werden.

Beim Streetkick können sich junge Balltalente austoben. Jeder und Jede kann mitmachen, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Alter und Fähigkeiten. Foto: Caritasverband Arnsberg-Sundern

Streetkick gilt als moderne und inklusive Form des Straßenfußballs, bei der sich junge Balltalente austoben können und bei der, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Alter und Fähigkeit, jeder und jede mitmachen kann. In Arnsberg im Sauerland organisierte der Caritasverband zur Interkulturellen Woche einen solchen Sporttag - mit großem Erfolg.

Bischof Emmanuel von Christoupolis, Landesbischöfin Heike Springhart und Erzbischof Stephan Burger (v. l.) hielten eine Trialog-Predigt. Foto: ÖVA

Beim ökumenischen Open-Air-Gottesdienst zur bundesweiten Eröffnung der Interkulturellen Woche am 25. September 2022 in Heidelberg hielten Erzbischof Stephan Burger, Bischof Emmanuel von Christoupolis und Landesbischöfin Heike Springhart eine Trialog-Predigt zur Manna-Geschichte und ihren aktuellen Bezügen.

In ihrem ersten Buch erzählt Brokowski-shekete über ihren Lebensweg, für das zweite hat sie zwölf Schwarze Deutsche interviewt.

Für ihr neues Buch "Raus aus den Schubladen! – Meine Gespräche mit Schwarzen Deutschen" hat die Bestseller-Autorin Florence Brokowski-Shekete mit Schwarzen Deutschen aus verschiedensten Berufen über ihr Leben gesprochen - vom Metzgermeister in Speyer über den ostfriesischen Kfz-Mechaniker bis zur Gynäkologin in Saarbrücken.

Sie gestalteten den Auftakt in Cuxhaven (v. l.): Erol Öksüz, Imam Neçdet Koç, Olaa Alkasha, P. Dr. Lutz Meyer, Dagmar Matthies, Pfr. Christian Piegenschke, P. Dr. Bogdan Dabrowski.

Zum Auftakt der deutschlandweiten Interkulturellen Woche 2022 luden die Interreligiösen Begegnungen Cuxhaven zum zehnten Interreligiösen Gebet in die evangelisch-lutherische Emmauskirche ein. Dort trugen Geistliche verschiedener Religions-gemeinschaften Texte und Gebete zum Thema "Freundschaft in Vielfalt und ein neues Jahr im Glauben vor".

Der Film wurde zum Teil mittels Stop Motion-Technik gedreht. © Don't Stop Motion

Drei junge mutige Menschen erzählen in "don’t stop motion" die bewegenden Geschichten ihrer Flucht nach Europa und von ihrem Leben hier. Das Besondere: sie selbst haben mit eigens hergestellten Puppen, Karton und der Stop-Motion-Technik ihre Erlebnisse auf die Leinwand gebracht. Die Filme-macher:innen können für Gespräche und Workshops angefragt werden.

Videos

Video-Übersicht

Ein Filmteam hat drei Jugendliche in Elzach über den Sommer begleitet, die aus anderen Ländern in die Schwarzwald-Stadt gekommen sind. Sie erzählen von ihrem Weg nach Deutschland, vom Ankommen, ihrem Leben in Elzach und ihren Träumen für die Zukunft. Absolut sehenswert! Kompliment an das Jugendreferat Elzach und Danke an alle Unterstützer und Sponsoren der Produktion.

Mit einem stimmungsvollen Gottesdienst unter freiem Himmel mit vielen Beiteiligten wurde am 25. September in Heidelberg bundesweit die Interkulturelle Woche 2022 eröffnet. Beim anschließenden Empfang im Rathaus der Stadt las der Autor Dmitrij Kapitelman aus seinem 2021 veröffentlichten autobiografischen Roman "Eine Formalie in Kiew".

Bei der bundesweiten Online-Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2022 referierte Markus Lewe, Oberbürgermeister von Münster und Präsident des Deutschen Städtetages, "Zur Bedeutung von Kommunen beim Eintreten für Menschenrechte und Teilhabe". Den Nachbericht und die Materialsammlung zur Tagung finden sie hier

Hefteinträge

Viele Plätze und öffentliche Gebäude - wie hier in der Schweizer Stadt Dübendorf - waren in der Hochzeit der Corona-Pandemie gesperrt oder geschlossen. Foto Claudio Schwarz on Unsplash
Vielfalt gestalten

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte besonders stark getroffen, das zeigt eine neue Studie. Im Interview erläutern die Autorinnen Sonja Reinhold und Petra Bendel die Ergebnisse und die Handlungsempfehlungen, die sie aus ihren Erkenntnissen ableiten.

Flucht und Migration

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland hat bei ihrer Tagung vom 6. bis 9. November in Magdeburg mehrere wegweisende Empfehlungen zur Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft und zur Aufnahme Geflüchteter in Deutschland und Europa gefasst. Unter anderem wird die Schaffung eines Partizipationsgesetzes begrüßt.

Die Kirchen in Deutschland sprechen sich immer wieder gegen Rechtsextremismus und andere Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus. Doch sie müssen sich auch selbstkritisch mit den eigenen Anteilen daran befassen. Foto: BAG K+R
Rassismus / Diskriminierung

Die christlichen Kirchen stehen in einer besonderen Verantwortung, sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus und andere Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einzusetzen - was auch regelmäßig geschieht. Doch Kirche muss sich auch selbstkritisch mit den eigenen Anteilen daran befassen.