Ideen für die Interkulturelle Woche 2020

Dieser Flashmob fand 2015 in Ingolstadt statt, um an die im Mittelmeer ertrunkenen Geflüchteten zu erinnern - ein Thema, das - leider- immer noch aktuell ist.
2020
Ideen für die Interkulturelle Woche 2020
Veranstaltungen und Aktionen, die auch in Zeiten von Kontakteinschränkungen funktionieren

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Die Interkulturelle Woche 2020 findet statt! Nur eben ein bisschen anders als in den vergangenen Jahren. Auch im September wird es aller Voraussicht nach noch Einschränkungen bei Veranstaltungen geben. Hier stellen wir Veranstaltungen und Aktionen vor, die auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen möglich sind. Klicken Sie auf den Titel, um zum ausführlichen Beitrag zu gelangen.

Wie streame ich eine Veranstaltung?
Wie veranstalte ich einen Gottesdienst, eine Lesung, ein Konzert oder ein Gespräch in Zeiten von Corona? Diese Frage stellt sich gerade vielen Veranstaltenden der Interkulturellen Woche. Eine Möglichkeit, Menschen zu erreichen, ist die Live-Übertragung einer Veranstaltung im Internet (Streamen).

Mit Abstand für Geflüchtete demonstrieren
Wie kann man möglichst kontaktlos auf die untragbare Situation der geflüchteten Menschen in den griechischen Lagern aufmerksam machen? Und darauf, dass die Bundesregierung es nur in geringem Maße schafft, ihrem Versprechen nachzukommen, die Menschen zu retten? Das fragte sich auch die Linksjugend Vogtland im Mai 2020 – und hatte eine einfache und leicht umsetzbare Idee.

Rettungswesten an Kirchtürmen zeigen Solidarität
Es war im April 2019, als an vielen Kirchtürmen im Norden Deutschlands Rettungswesten hingen. Sie waren Teil einer Friedensaktion, mit der Hannoveraner Kirchengemeinden die Arbeit des Aktionsbündnisses "Seebrücke" unterstützten. Eine Initiative, die jederzeit auch im Rahmen der Interkulturellen Woche wiederholt werden kann - zumal das Thema nichts von seiner Dringlichkeit verloren hat.

Schaufensterausstellung: Wer sind eigentlich "Die Geflüchteten"?
In Speyer wurde 2019 eine Aktion umgesetzt, die sich für Zeiten mit Kontakteinschränkungen eignet: In Bildern und Briefen stellen Geflüchtete sich und ihre Geschichten vor. Die Ausstellungsstücke hängen aber nicht an einem zentralen Ort, sondern verteilt in Geschäften der Innenstadt.

Virtuelle Fotoausstellung
Weil bei der Eröffnung einer Fotoausstellung in Rostock im Mai 2020 keine Besucher*innen anwesend sein konnten, wurde die Veranstaltung live im Internet übertragen und kann später als Aufzeichnung angeschaut werden. Die Ausstellung selbst kann danach zunächst nicht „live“ besucht werden, dafür wird aber ein virtueller Rundgang angeboten.

Plötzlich und unerwartet: Ein Smartmob als Aktionsform
Flashmobs sorgen für Aufmerksamkeit, weil im öffentlichen Raum für ein paar Minuten etwas Unerwartetes passiert. Darum hat sich diese Aktionsform von der reinen Unterhaltung schnell zu einem Instrument entwickelt, mit dem politische Anliegen kommuniziert werden – dann spricht man auch von einem „Smartmob“, also einem „intelligenten Flashmob“. Gerade in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ist das eine wirksame Aktionsform, da problemlos Abstände eingehalten werden können.

Alternativen zum Eröffnungs- oder Abschlussfest
In vielen Kommunen und Landkreisen sind Interkulturelle oder andere Feste ein wichtiger Bestandteil des IKW-Veranstaltungskalenders. Solche Events werden im Herbst voraussichtlich schwierig umzusetzen sein –es gibt aber Alternativen.

Weitere Informationen

Wie planen Sie "Ihre" IKW, welche neuen Formate möchten Sie ausprobieren, welche Ideen entwickeln Sie gerade? Und welche Probleme oder Fragen haben Sie noch? Sagen Sie es uns! Sie erreichen uns zurzeit am besten per E-Mail an info@interkulturellewoche.de.